Arealentwicklung Steinel Solutions AG

Arealentwicklung Steinel Solutions AG, Einsiedeln . Wettbewerb 4. Rang Text 1/7

Arealentwicklung Steinel Solutions AG

Die städtebauliche Figur des Areals bildet eine Abfolge von Platzsituationen mit unterschiedlichem Öffentlichkeitsgrad. In diagonaler Abfolge stehen die Plätze in Bezug zur gegebenen Topographie und dienen der Erschliessung des Perimeters für den Langsamverkehr. Die diagonale Erschliessung welche sich über das neue Areal erstreckt, bildet das eigentliche Leitmotiv der Umgebungsgestaltung. Unterschiedliche Baumreihen stärken die Orientierung innerhalb des Überbauungsperimeters. Die Möglichkeit einer öffentlichen Durchwegung des Areals soll dazu beitragen, die Gesamtanlage gegen Aussen hin offen und einladend zu gestalten. Das Einflechten von Aufenthaltsräumen erlaubt willkommene Pausen unterschiedlicher Nutzungsintensitäten und bildet gleichzeitig Orte der Kommunikation. Sie verknüpfen auf verschiedenen Ebenen räumlich wie funktional die unterschiedlichen Gebäudeund Arealteile miteinander und bilden eine gestalterische Einheit.

Die öffentlichen Freiräume sollen hochwertig und offen erscheinen und es den zukünftigen Benutzerinnen und Benutzern leicht machen, sich den Freiraum anzueignen, zu nutzen und bisweilen auch zu verändern. Die Grundstruktur soll hierbei einen soliden Rahmen bilden, innerhalb dessen sich vielfältige Prozesse abspielen können. Ein Konglomerat aus unterschiedlichen Bildern, Stimmungen und Nutzungsmöglichkeiten lässt eine Einheit entstehen.

Die Pflanzenwahl richtet sich nach den Vegetationsbildern der näheren oder weiteren Umgebung. Die ausschliesslich einheimische Vegetation zoniert das Areal, gliedert die Zwischenräume und Aufenthaltsbereiche und vermittelt zwischen den grossen Gebäuden und dem menschlichen Massstab. Belagsflächen sind primär funktional ausgebildet. Robust, langlebig und kostengünstig sowohl in der Erstellung als auch im Unterhalt.

Ort:
Allmeindstrasse 10, Einsiedeln
Auftraggeber:
Steinel Solutions AG
Architektur:
Studio PEZ, Basel
Wettbewerb:
2017, 4. Rang